Innere Zerrissenheit – wenn du weißt, was du willst, und es trotzdem nicht tust
Du willst etwas verändern.
Du weißt eigentlich, was dir guttun würde.
Aber ein Teil in dir hält dagegen — und du stehst dir selbst im Weg.
Kennst du das?
Dieses Gefühl, gleichzeitig vorwärts zu wollen und blockiert zu sein, ist schwer zu beschreiben — und manchmal noch schwerer zu erklären.
Vielleicht erkennst du dich hier:
- Du nimmst dir etwas vor — und sabotierst dich kurz darauf selbst
- Du verstehst deine Muster genau — und wiederholst sie trotzdem
- Du weißt, was du brauchst — aber kommst nicht ins Handeln
- Du passt dich an, obwohl ein Teil in dir sich dagegen sperrt
- Du reagierst stärker, als die Situation es erfordert — und wunderst dich hinterher
- Du bist erschöpft davon, ständig gegen dich anzukämpfen
Das ist kein Charakterfehler. Und es ist kein Willensproblem.
Was hinter innerer Zerrissenheit steckt
Innere Zerrissenheit ist fast immer ein Zeichen, dass verschiedene Anteile in dir gleichzeitig aktiv sind — mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Ängsten und Schutzstrategien.
Ein Teil will Veränderung. Ein anderer hält dagegen. Nicht aus Böswilligkeit — sondern weil er gelernt hat: Vorsicht ist sicherer als Vertrauen. Kontrolle ist sicherer als Loslassen.
Diese Schutzstrategie ist nicht irrational. Sie ist entstanden, als sie sinnvoll war — oft lange vor dem, woran du dich bewusst erinnerst.
Das Ergebnis: Du trittst gleichzeitig Gas und Bremse. Du verstehst rational, was du tun müsstest — aber im Nervensystem, im Körper, in den tiefer liegenden Mustern sieht es anders aus. Und da hilft mehr Verstehen allein nicht weiter.
Wie ich mit innerer Zerrissenheit arbeite
Ich arbeite nicht gegen die Blockade — sondern mit dem, was darunter liegt.
Es geht darum, die Anteile in dir wirklich wahrzunehmen — nicht nur zu analysieren, sondern zu hören, was sie brauchen. Und dann neue Erfahrungen zu ermöglichen, die tiefer gehen als Erkenntnis.
Konkret bedeutet das:
Hypnotherapie — Im Zustand leichter Trance können wir innere Anteile direkt ansprechen — auf der Ebene, auf der sie entstanden sind. Was sich im Kopf festgefahren hat, kann sich im Unbewussten lösen.
Körperorientierte Arbeit — Blockaden zeigen sich im Körper: als Enge, Schwere, ein Ziehen, das kommt und geht. Mit Atem, Wahrnehmung und sanfter Körperpräsenz lernst du, diese Stellen zu kennen — und mit ihnen in Kontakt zu treten, statt sie zu übergehen.
Arbeit mit inneren Anteilen — Wir schauen gemeinsam, welche Anteile in dir aktiv sind und was sie eigentlich wollen. Nicht um sie zu bekämpfen oder zum Schweigen zu bringen, sondern um innere Ordnung zu schaffen. Zerrissenheit wird zu Dialog.
Was möglich wird
Es geht nicht darum, keine inneren Konflikte mehr zu haben — das wäre kein realistisches Ziel und auch kein sinnvolles.
Es geht darum, dass du wieder handlungsfähig wirst. Dass du Entscheidungen treffen kannst, ohne dich danach zu bestrafen. Dass du dich nicht mehr dauerhaft gegen dich stemmen musst.
Menschen, die mit mir gearbeitet haben, beschreiben es oft so:
„Ich verstehe mich jetzt — aber diesmal fühle ich es auch."
„Der innere Kampf ist leiser geworden. Ich kann wieder atmen."
„Ich weiß jetzt, welcher Teil spricht. Und ich muss ihm nicht mehr folgen."
Das braucht Zeit. Aber es ist echte Veränderung — nicht nur im Kopf, sondern im Körper und im Alltag.
Nicht sicher, ob das zu dir passt?
Im kostenlosen Kennenlerngespräch (30 Min. – online oder telefonisch) kannst du einfach erzählen, was dich beschäftigt.
Kein Druck, keine Verpflichtung. Ich arbeite in meiner Praxis in Mönchweiler im Schwarzwald-Baar-Kreis — Sitzungen sind auch online möglich.
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