Lerne die Sprache deines Körpers zu verstehen


Fast jeder von uns kennt Schmerz in irgendeiner Form. Als Kinder toben wir, fallen hin und schlagen uns das Knie auf. In unserer Jugend leiden wir an oft an etwas anderem Schmerz, dem Liebeskummer.

Während unseres Lebens verlassen uns geliebte Menschen in irgendeiner Form und wir betrauern deren Verlust. Vielleicht gibt es die eine oder andere Operation, wir erhalten Zahnfüllungen, brechen uns einen Knochen oder verstauchen uns ein Gelenk. Im Berufsleben zeigen sich gerne Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen.

Schmerz begleitet uns also immer wieder in all unseren Lebensphasen.

Den einen mehr, den anderen weniger.

Die Häufigkeit chronischer Schmerzpatienten liegt bei 10-20% in Deutschland.

Aber bei all den negativen Gefühlen bei Schmerz: Er erfüllt sinnvolle Aufgaben und Funktionen !

Unser Körper möchte sein Potenzial bestmöglich ausschöpfen. Deshalb ist er immer bestrebt, sich in Balance zu bringen und alles, was nicht gesund ist, zu heilen und in den Ausgleich zu bringen.

Der Schmerz spielt in diesem regulativen Prozess eine wesentliche Rolle. Wenn etwas weh tut, dann wird es uns bewusst. Denn erst durch den Schmerz – oder durch seine gemäßigte Version: das Unwohlsein – fühlen wir uns dazu angetrieben, etwas zu unternehmen. Davor nicht, weil es uns nicht stört.

In den meisten Fällen reagieren wir aber negativ auf die Schmerzsignale. Sobald uns etwas weh tut, versuchen wir meist dieses Problem ganz schnell wieder loszuwerden.

Und den Schmerz dabei so wenig wie möglich wahrzunehmen. Wir spannen ganz unbewusst unsere Muskeln rund um den Schmerz an. Das tun wir, um ihn nicht spüren zu müssen.

Wir lenken dabei unsere Aufmerksamkeit auf andere Dinge.

Oft wird der Schmerz durch die wiederholte Einnahme von Schmerzmittel betäubt. Aber dadurch unterbinden wir die natürliche Arbeit des Körpers, sich selbst zu heilen.

Es kann sein, dass wir so große Anspannung um den Schmerz bilden, dass es durch diese Anspannung an anderer Stellen im Körper zu Probleme kommen kann.

All dieses Abwehren kostet auch sehr viel Zeit, Kraft und Energie, welche wir eigentlich zur Heilung des Körpers nutzen könnten und sollten.

Lerne, Deinen Schmerz anzunehmen. Lerne, zu verstehen, was Dein Körper dir mitteilen möchte.

Eine der Säulen der Rebalancing-Körpertherapiearbeit ist es, die Sprache des Körpers zu verstehen zu lernen. Du kannst dabei einen neuen Umgang mit Schmerz lernen.

Zuvor ist es immer dringend nötig, die Ursachen der Schmerzen medizinisch abklären lassen.

Wenn es dabei keinen Einwand gibt, kann es losgehen.

Du wirst lernen, Deinen Körper besser wahrzunehmen, erkennen welche Reaktionen du automatisch bei Schmerz machst. Du wirst erkennen, welche Körperhaltung du einnimmst, welche Emotionen du kreierst um den eigentlichen Schmerz nicht zu spüren.

Diese Reaktion und alle damit verbundenen Anstrengungen, darfst du dann lernen aufzulösen und damit zum eigentlichen Schmerz hinzuspüren.

Langsam, in deiner eigenen Geschwindigkeit darfst du dich der eigentlichen Ursache des Schmerzes nähern. Was nun passieren kann ist, dass der Schmerz verschwindet oder dass ein tiefer liegender Schmerz, eine tiefer liegende Ursache auftaucht. Manchmal erinnern wir uns an etwas aus der Vergangenheit, was schmerzhaft war.

Du hast nun die Möglichkeit, den Schmerz von damals zu spüren und zu verarbeiten.

Dieses Annehmen des Schmerzes mit allem was gerade ist, kann Dein Leben positiv verändern.

Wenn Du Deinen Körper wirklich bewusst und achtsam wahrnimmst, verändern sich oft Dinge in ungeahnter Weise.

Erkenntnisse tauchen plötzlich auf, Lösungen erscheinen, Klarheit entsteht.

Und ganz oft, geht damit auch der Schmerz.

Dann hast Du mehr Energie um das zu tun, was Du eigentlich willst. Du gewinnst wieder Kontrolle über Dein Leben. Nicht der Schmerz bestimmt was du tust oder nicht tust, sondern Du selbst. Hast du jetzt gerade oder schon länger immer wieder Schmerzen ? Ich zeige Dir, wie Du mit Schmerz anders umgehen kannst und unterstütze Dich dabei in deine Balance und Kraft zurück zu finden.

Lass uns gemeinsam Deine Selbstheilungskräfte aktivieren!

Kontaktiere mich, wenn Du die Sprache Deines Körpers verstehen möchtest.

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Spannungsreinigungsübung

Setze dich bequem hin und unterstütze den Körper bei Bedarf mit Kissen oder Decken.
Beobachte, wo die Atembewegung deinen Körper erreicht.
Vielleicht ist es einfacher, wenn du deine Hände zu Hilfe nimmst.
Kommt die Atembewegung im Bauch an ?
Im Becken ?
Im Rücken ?
Im Gesäß und den Hüften ?
In den Oberschenkeln ?
In den Knien ?
In den Unterschenkeln ?
In den Füßen und Zehen ?
Wie ist es mit den Schultern ?
Mit den Oberarmen ?
Kommt die Atmung in den Ellenbogen an ?
In den Unterarmen ?
In den Händen und den Fingern ?
Im Hals und Nacken ?
Im Kopf ?

Der Solarplexus Griff

Innere und äußere Spannungen nehmen bei vielen Menschen zu. Du fragst dich vielleicht auch, warum dies so ist, bzw. welche Möglichkeiten du zur Veränderung hast. Eventuell machst auch du die Hektik deiner Umgebung und die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit dafür verantwortlich, dass Überspannung und Stress entstehen. Und wahrscheinlich vergisst auch du dabei, deine Aufmerksamkeit auf die eigenen Steuerungsmöglichkeiten im Umgang mit Stress und Erschöpfung zu richten.